Spatium Pinot Blanc!

Das große internationale Weißburgunder-Symposion in Eppan

Juni 2016
Im Piemont und in der Lombardei wurden die ersten Weißburgunder-Anlagen nachweislich im Jahre 1830 gepflanzt. Durch die regen Kontakte zwischen Mailand, Trient und Bozen ist diese weiße Edelsorte relativ rasch auch nach Südtirol gekommen.
 
 
In der Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Weißburgunder bereits südlich von Bozen, im so genannten Unterland gepflanzt worden – in der Meraner Gegend war es das Verdienst von Erzherzog Johann, der im Jahre 1852 die erste Weißburgunder-Anlage in Schenna pflanzen ließ. Bereits im Jahre 1894 schrieb Edmund Mach, der erste Direktor des Institutes von San Michele und führende Wein-Wissenschaftler seiner Epoche: „In den letzten Jahrzehnten neu eingeführt wurden Ruländer, weisser Burgunder, Riesling und Traminer, aus welchen Sorten bereits größere Mengen feine, kräftige Flaschenweine in den Handel kommen.“

Es gab demnach laut Mach bereits anno 1894 – also zu einer Zeit, in der nahezu 98 Prozent aller Weine im Fass verkauft wurden – Weißburgunder als Flaschenwein. Das spricht einerseits für das Potential, und andererseits auch für den Glauben der Weinhändler an diesen wunderbaren neuen Wein.

Heute ist Weißburgunder die wichtigste Weißwein-Sorte Südtirols – kein Wunder also, dass das wichtigste Weißburgunder-Symposion Europas in Eppan stattfindet, der größten Weinbaugemeinde Südtirols:

Vom 4. bis zum 6. August kommen Weißburgunder-Liebhaber bei der zweiten internationalen Edition von „Spatium Pinot Blanc!“ in den Genuss der besten Weißburgunder der Welt.
Namhafte Wein-Referenten aus Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz diskutieren beim internationalen Symposion über die Perspektiven dieses einzigartigen Weißweins. Geführte Raritätenverkostungen und Empfänge in Eppaner Kellereien runden das außergewöhnliche Programm ab – die Vinum Hotels Südtirol sind Kooperationspartner des internationalen Weißburgunder-Symposions.

Mit Podiumsdiskussion, mit vertiefender Masterclass-Verkostung, mit Weinbergsführungen durch die besten Eppaner Weißburgunder-Lagen. Mit 120 Weißburgundern aus Südtirol, Friaul, Wachau, Trentino, Südsteiermark, Burgenland, Elsass, Graubünden, Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg von 80 Kellereien für die große Publikumsverkostung in der Kellerei St. Michael. Das ist der ideale Südtiroler Gastgeber, denn Kellermeister Hans Terzer hat sich in Südtirol wohl am meisten (gemeinsam mit der Terlaner Kellermeisterlegende Sebastian Stocker) um diese wichtige Weißweinsorte gekümmert.
Zu einer Zeit, als man hierzulande mit der Etikette Weißburgunder vorwiegend eher anonymen Massenwein in Verbindung brachte, zeigte Hans Terzer mit dem „Schulthauser“ auf, dass großes Potential in diesem so sensiblen Weißen steckt.

Am Donnerstag, den 4. August findet ab 18 Uhr im Weingut Stroblhof in Eppan die große gastronomische Auseinandersetzung in Zusammenarbeit mit den Vinum Hotels Südtirol zum Thema statt: unter dem Motto „Der Weißburgunder und seine kulinarischen Begleiter“ werden von den Vinum Hotels Stroblhof, Girlanerhof, Schloss Korb, Turm, Oberwirt, Pacher erlesene kulinarische Inseln präsentiert, bei denen ideale Speisen zum Weißburgunder aufgetischt werden.

Informationen unter: Tourismusverein Eppan | 0039 0471 662 206 | www.spatium-pinotblanc.it
Vorschau auf die Vinum Hotels Weingeschichte im Juli:

Weinbaumuseum Kaltern – über 2.500 Jahre Südtiroler Weinbaugeschichte
Südtirol ist das älteste Weinbaugebiet des deutschen Sprachraumes – bereits 500 Jahre vor der Ankunft der Römer gab es hier schon eine blühende Weinkultur. Im einzigartigen Weinbaumuseum von Kaltern sind die wichtigsten Stationen aus über 2500 Jahren dokumentiert. Historische Fässer, Keller-Maschinen, Abfüll-Anlagen, Flaschen, Gläser, Fassbinder-Werkzeuge und vieles mehr sind mustergültig erhalten geblieben. Bei einem geführten Rundgang durch das Museum kann man die spektakuläre Entwicklung vom rätischen und römischen Weinbau erfahren bis zu den internationalen Auszeichnungen der modernen Südtiroler Kellermeister.