Wein, Wellness, SPA, Bauernbadl und die Ursprünge des Fremdenverkehrs in Südtirol

„Seit zwei Jahrtausenden hat Südtirol die Aufgabe, die Verbindung zwischen dem kühlen Norden und dem heiteren Süden zu knüpfen“
„Südtirol ist ein gottgesegnetes Land“, schrieb der unvergessene Meisterkoch Andreas Hellrigl. „… in den Tälern blüht und grünt es, da wächst alles, was das Herz begehrt und lädt zur Einkehr ein. Das war bereits im Mittelalter bekannt. Südtirol dürfte die erste Fremdensaison bereits vor 800 Jahren erlebt haben. Selbst die Bauern gingen „ins Bad“. Im ganzen Land berühmt waren die Heubäder, Heublumenaufgüsse, ein Bad kostete 12 Kreuzer, und sie halfen gegen Rheumatismus, Gallfuß, Gicht, Ischias. So enstand der Kurort Meran.“

Einheimische wie Gäste haben früher bis zu fünfmal am Tag diese Bäder in Anspruch genommen. Und: weil das Wasser an den Kräften zehrte, wurde nach jedem Bade auch ordentlich gegessen – „uns sind Berichte überliefert, nach denen die Badegäste in aller Unschuld und Freude bis zu einem Dutzend kräftige Mahlzeiten pro Tag verzehrten. Die Anzahl derer, die während ihrer Kur am Schlagfluss gestorben sind, mag verhältnismäßig hoch gewesen sein.“ (Andreas Hellrigl) – in den gepflegten SPA-Landschaften der Vinum Hotels Südtirol geht es heute natürlich viel ruhiger, entspannter … und wohl auch: viel gesünder „ans Wellness-Werk“!

Der Weinbrief im November ist den gemütlichen Wellness-, SPA-Landschaften, Bauernbadlen in Südtirol gewidmet!
 
 
Im extravaganten Spa-Bereich des Wellness-Hotels Muchele, Urgestein der Vinum Hotels Südtirol, werden die Gäste verwöhnt wie in Tausendundeiner Nacht. Wer den beschaulichen Wellnessbereich gerne einmal verlassen will, um an der Hausbar Kontakte zu knüpfen, der findet eine äußerst gepflegte Wein- und Destillatekarte vor. Hier findet der anspruchsvolle Gast vom Kuschelzimmer bis zur mit Stilmöbeln elegant arrangierten Luxussuite alles, was zu einem komfortablen Wohlfühlhaus mit internationalem Format gehört. Der sportlichen Betätigung im Hause werden kaum Grenzen gesetzt, Panorama-Hallenbad, Saunalandschaft, Dampfbäder und das gesamte Massage-ABC bieten Abwechslung pur Südtirol.

Genuss- und Lebensfreude versprüht der Eppaner Weinhof Stroblhof- luxuriös eingerichtete Gästezimmer und Suiten laden ein zum Verweilen, Charme und Eleganz durchziehen das ganze Haus. Die einzigartige Spa- und Beauty-Anlage ist eine Welt der Entspannung und Erholung, eine Oase für Gesundheit und Schönheit, mit Hallenbad, großem Bade- und Saunabereich, Fitness Center und einer exklusiven Beautyfarm. Hier findet man alles was Körper, Geist und Seele brauchen. Und der Bauch: nirgendwo im Tale isst man besser!

Im Völser Romantik Hotel Turm wohnen die Gäste in alten Gewölben und luxuriösen Suiten mit modernem Design in Mauern aus dem 13. Jahrhundert. So stellt man sich unaufdringliche Refugien vor, in die Hollywoodstars am Wochenende flüchten: draußen die raue Natur, drinnen alpine Romantik mit Holzheizung und Zimmern, die nach Zirmholz duften. In der Dämmerung, wenn Rehe und Gämsen über die Hauswiese spazieren, fühlt man sich wie in den Märchen der Brüder Grimm zu Hause, mit traumhaftem Blick auf den Schlern und die Dolomiten.

Längst gilt das Marlinger Romantik Hotel Oberwirt, der ehemalige Landgasthof aus dem 15. Jahrhundert, als luxuriöse Residenz für Genießer, als Erholungsjuwel in archaisch schöner Landschaft. Wer hier logiert, wird mit stilvollem Komfort verwöhnt. Selbstverständlich verfügen alle Zimmer und Suiten über modernsten technischen Komfort, weiters stehen große Fitnessräume mit Sauna, Dampf- und römischem Bad, sowie im Amadea-Spa ein Hallen- und ein Freibad zur Verfügung. Eine weltumspannende Weinkarte lädt im hauseigenen Haubenrestaurant zum verführerischen Schwelgen und Genießen ein. Weinbergbegehungen und Verkostungen im eigenen Weingut Eichenstein mit unterirdischer Kellerei und Oberwirt-Vinarium bereichern jeden Urlaub.
 
 
Der Vinum Hotels Weinbrief im Dezember


„Fuchs, du hast die Gans gestohlen!“ – kuriose und historische Gans-Rezepte für die Weihnachtszeit. Dazu ein passender Südtiroler Wein: Merlot!

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen Gänsebraten! Man unterscheidet die bis fünf Monate alte Frühmastgans mit einem Gewicht von drei bis vier Kilo und die vier bis sechs Kilo schweren, bis neun Monate alten jungen Gänse. Über ein Jahr alte, nach der Legezeit geschlachtete Gänse werden selten angeboten.

Aus dem römischen Kochbuch des Apicius (* um 25 v. Chr – ca. 42 n. Chr.) Liber VI Aeropetes / 6. Buch, Geflügel:
„Aves omnes ne liquescant: cum plumis elixare omnibus melius erit. Prius tamen exinterantur per guttur vel e navi assublatae” // “Damit alle Vögel nicht zu weich werden: Es wird für alle besser sein, sie mit dem Gefieder zu kochen. Vorher aber werden sie durch die Gurgel ausgenommen oder, nachdem der Bürzel entfernt worden ist, von hinten.“

Aus dem „buoch von guoter spîse“, anno 1345/’52:
Gänsebraten mit Leber-Apfel-Sauce: „Dies ist ein gutes Essen." Steck eine Gans an einen Spieß und koch das Gekröse. Nimm vier hart gekochte Eier und gib Krumen von schönem Weißbrot und Kümmel dazu und ein wenig Pfeffer und Safran. Und nimm drei gekochte Hühnerlebern, verrühre sie mit Essig und Hühnerbrühe, aber nicht zu sauer, und schäle Zwiebeln und schneide sie fein und tu sie dann in einen Topf. Tu Wasser oder Schmalz dazu und lass sie sieden, damit sie weich werden.

Der Weinbrief im Dezember ist mit Gänsebraten gespickt und exzellent mit Südtiroler Merlot begleitet!