Traditionell, visionär, mutig

Die Südtiroler Weingüter im Porträt
Südtirol weist eine hohe Dichte an DOC-Weinen, also Weinen mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung auf. Die ca. 5.000 Weinbaubetriebe in Südtirol liefern ihre Trauben an ca. 170 Kellereien. Rund 70 % des Südtiroler Weines wird in genossenschaftlich geführten Kellereien gekeltert.

Weitere 25 % der jährlichen Weinproduktion kommen aus dem Verband „Südtiroler Weingüter“ und die restlichen 5 % der Südtiroler Weine stellen die „Freien Weinbauern Südtirol“

1946 wurde der „Verband der Weingroßhändler“ gegründet, mit dem Ziel die Förderung des freien Handels und des Weinexportes zu unterstützen. Ab 1971 stand mit der Gründung der Vereinigung „Südtiroler Weinverband“ der hohe Standard an moralischen, rechtlichen und materiellen Interessen, die mit dem Weinbau, der Weinerzeugung und dem Weinhandel verbunden sind, im Vordergrund.

Seit 2004 trägt der Verband nun den Namen „Die Weingüter Südtirols“. Er ist ein Zusammenschluss von 33 historischen Anwesen und privaten Weinkellereien. Diese Bezeichnung entspricht der Entwicklung zahlreicher Handelskellereien hin zu individuellen Weingütern, deren Besitzer mit Leib und Seele hinter ihrer Weinerzeugung stehen. Sie tragen, jedes auf seine Weise, zur facettenreichen Weinerlebnislandschaft Südtirols bei.



 
 
Unter den „Südtiroler Weingütern“ befindet sich die crème de la crème der hiesigen Weinproduktion – Namen wie Hofstätter (Tramin), Lageder (Margreid), Tiefenbrunner (Kurtatsch-Entiklar) oder Sallegg-Kuenburg (Kaltern) haben in den letzten Jahrhunderten die Südtiroler Weinbaugeschichte fundamental geprägt.

Mit mutigen Entscheidungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben sie beispielgebend und kompromisslos von der gemütlichen Schankwein- auf Qualitätswein- Produktion umgestellt, die im internationalen Vergleich große Erfolge feiert.

Der Vinum Hotels Südtirol Weinbrief im Juni ist den prestigeträchtigen Südtiroler Weingütern gewidmet, welche mit visionären Ideen den Südtiroler Weinbau modernisiert haben!

„Die Mitglieder der Vereinigung 'Die Weingüter Südtirols' sind in den gesamten Prozess der Weinproduktion involviert, von der Anpflanzung der Reben bis hin zur Vermarktung ihrer Weine. Für sie ist Südtirol Wein ein gesunder, lebensbejahender und wertvoller Bestandteil der Südtiroler Lebensart.“ – Martin Foradori, Präsident „Die Weingüter Südtirols“.

„Das Familienweingut Alois Lageder steht für erstklassige Weine aus Südtirol“,
schreibt „Der Falstaff“, das einflussreiche Weinmagazin Österreichs. Und weiter:
„Mit einem ganzheitlichen Naturverständnis, Kreativität und Experimentierfreude erzeugt Alois Lageder Weine, die die Vielfalt Südtirols widerspiegeln. Im Sinne einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft entwickelt das Weingut sein Wissen stetig weiter, tauscht es mit seinen Winzerpartnern aus und trägt es in neue Bereiche. 1823 gegründet, wird das Unternehmen heute in fünfter und sechster Generation von Alois Lageder und Alois Clemens Lageder geführt. Es ist eines der führenden Weingüter Südtirols und auch weit darüber hinaus.“

Charismatische Persönlichkeiten wie Werner & Elena Walch, Christoph Tiefenbrunner, Muri Gries, Martini, Brigl, Kreithof, Castel Salegg, Ritterhof, Schloss Rametz, Sölva, Neustift, Köfererhof, Pacherhof, Haas, Pfitscher, Arunda, haben seit dem letzten Jahrhundert das Selbstbewusstsein der privat organisierten Weinproduzenten in Südtirol entscheidend geprägt. So wie die Vereinigung der Weingüter Südtirols Vorbildcharakter für den Weinbau in Südtirol hat, so haben die Vinum Hotels Südtirol die Qualität und die Vision der modernen Südtiroler Gastfreundschaft geprägt – zwei starke Partner, die sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stets begleiten und unterstützen!
 
 
Der Vinum Hotels Weinbrief im Juli:
Alpen-Perlen für die Sommerwochen –Ab in die Ferien mit den besten Südtiroler Sektflaschen!

Unter den Südtiroler Weinmenschen gehören die Sektleute zu den beweglichsten – man trifft sie überall, vom Matura-Ball angefangen, wo sie beliebte Sponsoren & Glücksbringer sind, über die diversen Wein-Messen, bis zu den zahlreichen Eigen-Initiativen der Südtiroler Sekthersteller nach dem klassischen Verfahren der Flaschengärung.

Das Gute an der Geschichte: es gibt nur außergewöhnlichen Südtiroler Sekt, er ist handverlesen, handgerüttelt, er ist die Quintessenz von perlender Handarbeit! Das weniger Gute daran: es gibt leider nur ein bisschen mehr als dreihundert1000 Flachen jährlich von Arunda, Lorenz Martini, von Braunbach, Haderburg, „36“ Kellerei Meran, Kettmeir, Kellerei Kaltern und St. Pauls!

Der Vinum Hotels Südtirol Weinbrief im Juli ist den besten Südtiroler Sektflaschen gewidmet, die wir uns für die Urlaubswochen aufgespart haben!