„Sportlich im Weinberg!“

Wandern, Rad fahren, Laufen, die Reben-Landschaft erkunden
Die ersten Südtiroler Weinlehrpfade (vom „Schtuck“ in der Ebene bis zur hohen „Leitn“, mit Lehrtafeln über den Weinbau) wurden in den urigen Weindörfern Kurtatsch und Girlan angelegt. Die verschiedenen Lagen der Kellerei Kurtatsch sind einzigartig: Höhenlagen von 200 bis 900 Meter, Südost- bis Südwesthänge und Boden von sandig-schottrig bis lehmig-rot verleihen jedem Wein seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter. Auf dem 1,6 km langen Weg durchs Kurtatscher Rebenleben haben Wanderer die Möglichkeit, alle wichtigen Ereignisse im Weinbaujahr mit zu verfolgen. Regelmäßig am Mittwoch werden so genannte „geführte Weinspaziergänge“ von Weinfachleuten aus dem Ort angeboten. An verschiedenen Stationen erfährt man Wissenswertes rund um Weinbau, Landschaft und Geschichte. Duftnoten der Weine können erschnuppert werden.

Die geführte Weinwanderung versteht sich als Genusswanderung, deshalb sind dafür insgesamt schon etwa 3,5 Stunden einzuplanen, wovon allerdings nur 1 Stunde "echte" Gehzeit sind. Da es sich beim Weinlehrpfad größtenteils um einen Wanderweg handelt wird festes Schuhwerk unbedingt empfohlen. Wer zum Ursprung des Weines, nämlich zu den Reben etwas erfahren möchte, dem wird ein Spaziergang auf dem Natur- und Weinlehrpfad „Hoher Weg“ in Girlan empfohlen. Dies ist ein Wein-Wanderweg, an dem die Wanderer an zahlreichen Informationstafeln Hintergründe und Informationen über das Rebengewächs erfahren können. Einige Vereine und Institutionen haben in den letzten Jahren entlang des Wein-Wanderweges mehr als 100 heimische Pflanzenarten gepflanzt und Sitzgelegenheiten geschaffen, an denen die Wanderer rasten oder einfach nur die herrliche Umgebung genießen können

Der Vinum Hotels Südtirol Weinbrief im Juni ist den sportlichen Aktivitäten unter den Reben gewidmet!
 
 
In der Weinbaugemeinde Kaltern gibt es viele Spuren einer ur- und frühzeitlichen Besiedelung. Traubenkernfunde von einem jungsteinzeitlichen Kultplatz auf dem Mitterberg belegen, dass im Raum Kaltern bereits die Zeitgenossen der Gletschermumie „Ötzi“ Weinreben sehr geschätzt und wohl auch gepflegt haben. Heute gilt Kaltern als mustergültiges Weindorf, in dem Kellereien und Gastronomie harmonisch, Stänkerer behaupten: zumindest weinselig zusammenarbeiten. Die gemeinsame Plattform „wein.kaltern“ ist eine visionäre Ideenschmiede – zu den erfolgreichen Initiativen gehören u. a. das „weinhaus.kaltern“ und der „wein.weg“, auf dem im April die wichtigste Südtiroler Frühlingswanderung unter Reben stattfindet – der Kalterer Wein-Wandertag. Der „wein.weg“ führt vorbei an Lagen und Weinhöfen bis zum Kalterer See, ideal für Wein-Wanderer und Wein-Radfahrer.

Die unterschiedlichen Weinlagen, auch Riegel genannt, werden durch weiße Kalkstein-Schwellen im Boden markiert, die mit Bezeichnungen rätoromanischen Ursprungs wie „Vial“, „Prunar“ oder „Palurisch“ versehen sind. Vier Stationen entlang des Rundweges laden mit Sitzgelegenheiten und Tischen zum Verweilen ein – und während man die Aussicht auf Reben und See genießt, kann man auf in den Tischplatten eingelassenen Schrifttafeln mehr zur Weinkultur in Kaltern lesen.

Beim „Weinwandertag“ im Frühling haben über 2 Dutzend Kalterer Weinbetriebe ihre Keller und Schänken von 10 – 20 Uhr geöffnet. (Informationen unter: Ferienregion Südtirols Süden, Pillhofstr. 1, Frangart/Eppan - Tel. 0471 633488)
 
 
Der Vinum Hotels Weinbrief im Juli
„Wein & Architektur! Design & Wine!“ – vom Keller bis zur Etikette, vom Weinberg bis zum extravaganten Hotel: der Wein erzählt Geschichten …

Die Trauben werden am Grottnerhof des Vinum Hotels Südtirol Mitgliedes Romantik Hotel Turm so gekeltert, dass der Wein den Charakter seiner Umgebung und den der Menschen, die dahinter stehen, widerspiegelt. Hausherr Stephan Pramstrahler bevorzugt reinsortige Weine, die Grottnerhof-Weine tragen die Namen sehr charakterstarker Vögel – Kolkrabe, Uhu, Birkhuhn, Elster. Das kreative Genie hinter den extravaganten Etiketten ist der in Berlin lebende Südtiroler Künstler Florin Kompatscher.

„Manchmal muss man nach dem Bauchgefühl gehen!“ – als Wein-Quereinsteigerin wagte Franziska Waldner vom Vinum Hotel Südtirol „Muchele“ im Jahre 2018 den Schritt zur Weinmacherin in den Marken, wo sie die Tenuta di Frá mit 7 Hektar Rebfläche erwarb. Heute gehört sie zu den aufstrebenden Winzerinnen der Region. Mit viel Mut, unglaublicher Leidenschaft und Unterstützung der Familie überzeugt das Weingut mit biologischem Anbau und Liebe zu den autochtonen Rebsorten Verdicchio dei Castelli di Jesi und Lacrima di Morro d’Alba.

Der Weinbrief im Juli ist den innovativen Wein-Herren & Weinfrauen der Vinum Hotels Südtirol gewidmet!